Norwegische Waldkatzen
vom Auenmoor

zier

Tabby
(agouti und non agouti)

 

Das Tabby-Muster besteht aus schwarzen Streifen auf einer gelblich-grauen Grundfarbe. Fast alle Wildkatzen sind Tabbys. Diese Musterung dient den Wildkatzen zur Tarnung und hat sich daher in der Evolution durchgesetzt.

Alle Katzen tragen eine Tabby-Zeichnung. Der Agouti-Faktor ist dafür verantwortlich, ob das Tabby-Gen sichtbar wird. (AA, Aa = sichtbar oder aa = nicht sichtbar).

Bei Vorhandensein der Gene aa (Non-Agouti) wird diese Tabby-Zeichnung lediglich unterdrückt (maskiert). Allerdings geschieht das nicht immer vollständig. Besonders deutlich ist dieses bei einer roten non-agouti-Katze zu erkennen. Sie hat (fast) immer eine sichtbare Tabby-Zeichnung. In diesem Fall spricht man von einer “Geisterzeichnung”. Die Natur hat sich dabei gedacht, dass Rot eine so auffallende Farbe ist, dass sie durch die Zeichnung getarnt werden muss. Nur bei über Jahre hinweg auf Zeichnungsfreiheit selektierten Zuchttieren gibt es Katzen, die rot sind und keine (Geister-)Zeichnung aufweisen.

 

Es gibt 4 verschiedene Tabby-Zeichnungen:

ticked

Ta

gestichelt, Abessinierzeichnung, Körper ohne Streifenzeichnung

spotted

Ts

getupft, Punkte bzw. Tupfen auf dem Körper

mackerel

T

getigert, feine Streifen an Beinen Schwanz und Körper, Tabby-M

classic/bloched

tb

gestromt oder gerädert, “Räderzeichnung”, breitere Streifen an Beinen und Schwanz sowie Rädermuster auf den Flanken

Die Rangfolge der Dominanz lautet:

ticked-tabby > (spotted-tabby) > mackerel > classic/bloched

 

Spotted stellt eine Sonderform dar, weil bestimmte genetische Voraussetzungen das Agoutigen betreffend gegeben sein müssen, um es zu erreichen. Klar ist noch nicht, ob es sich bei spotted um ein eigenständiges Gen handelt oder um eine Sonderform des mackerel, wo die Streifen eben nur unterbrochen sind und sich optisch als Punkte darstellen. (Sollte es sich um ein eigenständiges Gen handeln, wird vermutet, dass es in der Dominanz zwischen ticked-tabby und mackerel-tabby anzuordnen ist.)
Die Vererbung der einzelnen Tabbyzeichnungen unterliegt vielen Geneinflüssen und ist somit zumindest teilweise polygenetisch.

 

 

[Home] [News] [Über uns] [Kastraten] [Würfe N - O] [Würfe A - M] [Infothek] [Infektionen] [GSD IV] [HCM] [Ursprung] [Standard] [Charakter] [Pflege] [Ausstellungen] [Ausstellungserfolge] [Ausstellungsklassen] [RVDE-Gütesiegel] [Farben (allgemein)] [Silber und Smoke] [Tabby / Agouti] [Weiß und Weißzucht] [Gen-Codes] [EMS-Code] [Unvergessen] [Freigehege] [Hund "Ben"] [Links] [Impressum] [Kontakt] [Gästebuch]